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28.03.03 Pro Familia spricht von "Katastrophe" 27.03.03 Einladung zum Symposium "Der Status des Embryos" 27.03.03 SkF: Nachfrage von hilfesuchenden Frauen ungebrochen groß 26.03.03 Donum Vitae: Aufbau der Schwangerenberatung in Hessen stockt 20.03.03 CDL fordert von Politik mehr Anstrengungen für den Schutz des Lebens 18.03.03 Umfrage der EU-Kommission ergibt Ja zum Klonen 10.03.03 Gegen deutsches Recht - Verbotene Embryonenforschung mit deutschen Steuergeldern? 20.02.03 Bundestag beschließt Klonverbot - CDL erfreut über Entscheidung 20.02.03 Die Frau ist keine Embryonenlieferantin 23.01.03 PID-Stellungnahme des "Nationalen Ethikrats" eine Farce 23.01.03 CDL: Verbot der PID muß bestehen bleiben 17.01.03 Interfraktioneller Klon- Antrag begrüßenswert 17.01.03 Antragsentwurf der Fraktionen von SPD, CDU/CSU und BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN 11.01.03 MdB Hubert Hüppe: Klon-Konferenz im Mai ist ein Taschenspielertrick 09.01.03 MdB Hüppe: Klonverbot hängt nur noch von SPD-Führung ab 03.01.03 CDLbegrüßt Umdenken der Bundesregierung bei Spätabtreibung 05.01.03 Einladung zur Anhörung im Europaparlament |
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ALfA News-Letter - 28.03.03 Es geht auch ohne Schein: pro familia spricht von Katastrophe Köln (ALfA). Die städtisch geförderte Schwangerschaftskonflikt- und Familienberatung könnte in Köln vor dem Aus stehen. Dies berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Ausgabe vom 21. März). Bisher zahlt das Land 83 Prozent der Personalkosten, die Kommune die restlichen 17 Prozent sowie die anfallenden Sachkosten. Der Zeitung liegen nun Informationen darüber vor, dass die städtischen Zuschüsse gestrichen werden sollen. Susanne Just-Mackensen von pro familia spricht von einer "Katastrophe". Schwangere könnten die vor einer Abtreibung vorgeschriebene Beratung nicht mehr erhalten, was dazu führen würde, dass sie unter erheblichen Zeitdruck kämen und vielleicht wieder mehr nach Holland führen. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD, Christa Becker, wandte sich ebenfalls entschieden gegen Streichungen der Zuschüsse auf diesem Gebiet. Auch künftig müssten hilfsbedürftige Kölnerinnen und Kölner die Unterstützung erhalten, auf die sie einen gesetzlichen Anspruch hätten, gibt das Blatt die Politikerin wieder. Die fünf katholischen
Beratungsstellen im Emsland veröffentlichten währenddessen in
der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Ausgabe vom 27. März) Zahlen,
die verdeutlichen, dass die Beratungsnachfrage auch nach dem Ausstieg aus
der gesetzlichen Regelung konstant blieb. So verzeichneten die Beraterinnen
im Jahr 2000 insgesamt 2685 Erstkontakte, im vergangenen Jahr waren es
2664.
SkF: "Nachfrage von hilfesuchenden Frauen ungebrochen groß" Neue Osnabrücker Zeitung
- 27.03.03
In Beratungsstellen 128 minderjährige Schwangere Lingen /Meppen/Papenburg
(pe)
Die fünf katholischen Beratungsstellen befinden sich in Trägerschaft der Caritas (Papenburg und Sögel) und des SkF (Esterwegen, Meppen und Lingen). Im vergangenen Jahr verzeichneten die Beraterinnen dort 1095 Erstkontakte. In der ganzen Diözese waren es 2664. Wie Christiane Sobeczko in diesem Zusammenhang ergänzte, waren es ein Jahr zuvor 2645 und im Jahr 2000 insgesamt 2685. ,,Die Anzahl der Hilfesuchenden bleibt also konstant", betonte Frau Sobeczko. Sie sieht darin eine Bestätigung der guten Beratungsarbeit beim SkF und bei der Caritas, die auch nach dem Ausstieg der katholischen Beratungsstellen aus dem gesetzlichen System der Schwangerschaftskonfliktberatung angenommen werde. Deutlich werde außerdem, wie viele Probleme auch mit der Entscheidung für das Kind vorhanden seien. Diese gemeinsam mit der Frau zu lösen, ist die tägliche Zielsetzung von Margret Rohjans und Elisabeth Lembeck (Papenburg), Elisabeth Meentken (Sögel), Leni Brinker (Esterwegen), Maria Möhlenkamp, Hedwig Lucks-Kuhl (Meppen), sowie Ariane Geesen und Rita Middendorf (Lingen). Ihr Beratungsangebot ist umfangreich: ob Paarkonflikte, Probleme mit den Eltern, vor allem bei minderjährigen Schwangeren, Hilfe bei Behördenkontakten und bei der Wohnungssuche oder die Unterstützung bei der Jobsuche bzw. Fortsetzung der Ausbildung: im wörtlichen wie übertragenen Sinne werden die schwangeren Frauen an die Hand genommen, erfahren umfassende Unterstützung, die ihre Entscheidung, Ja zum ungeborenen Kind zu sagen, bekräftigt. Finanzielle Hilfen sind auch sehr wichtig. Nach Angaben von Christiane Sobeczko wurden im vergangenen Jahr von den fünf katholischen Beratungsstellen im Emsland Geldzuweisungen in Höhe von rund 353 000 Euro vorgenommen. Aus dem Bischofsfonds ,,Mütter in Not" kamen 62 700 Euro und aus zusätzlichen Hilfsfonds weitere 13 600 Euro. In ihrem Resümee über das Jahr 2002 wiesen die Beraterinnen von Caritas und SkF insbesondere auf die steigende Anzahl minderjähriger Schwangerer hin, die im letzten Jahr die katholischen Beratungsstellen im Emsland aufsuchten. Insgesamt waren es 128. ,,Eine relativ hohe Zahl", meinte Christiane Sobeczko. Auf das gesamte Bistum bezogen waren von 2664 Frauen, die letztes Jahr in die Beratungsstellen kamen, etwa die Hälfte zwischen 15 und 25 Jahren alt. Frauen in diesem Alter seien oft noch nicht auf das Kind vorbereitet, berichteten die Fachfrauen aus ihrem Beratungsalltag. Ganz gezielt werde deshalb versucht, der Altersgruppe junger Mütter Hilfsangebote zu unterbreiten. Zu dieser intensiven Betreuung gehören auch Hausbesuche. In allen fünf Beratungsstellen von Caritas und SkF ist die Präventionsarbeit ein Schwerpunkt. Wertvolle Dienste leistet ein kleines ,,Baby", das Ariane Geesen und Rita Middendorf zur Seite steht. 27 Mädchen durften im letzten Jahr den so genannten Säuglingssimulator mit nach Hause nehmen, eine Puppe mit viel elektronischem Innenleben, die aber herzerweichend weinen kann. Welche Verantwortung auf eine Mutter zukommt, konnten diese jungen ,,Mütter auf Probe" für drei Tage und zwei Nächte ausprobieren. Am 2. April werden alle Beratungsstellen
des Bistums bei Bischof Dr. Franz-Josef Bode sein und über ihre Arbeit
berichten. Cristiane Sobeczko drückte angesichts der geleisteten Arbeit
ihre Freude über die von den deutschen Bischöfen getroffene Entscheidung
aus, in der Schwangerschaftsberatung weiter präsent zu sein. ,,Über
unsere Beratungsstellen haben wir den Zugang zu Frauen und Müttern,
die unsere Hilfe brauchen", unterstrich die Diözesanreferentin des
SkF.
nach einer Meldung von Pro-Life-Info 26. März 2003 Donum Vitae:
Petersberg. Wegen angeblich
unzulänglicher Finanzhilfe des Landes kommt der Aufbau einer eigenen
Schwangeren-Konfliktberatung von Donum Vitae in Hessen nur schleppend voran.
Dies äußerte die hessische Vorsitzende dieser sich selbst als
"katholisch" beschreibenden Laienorganisation gegenüber der Deutschen
Presseagentur (dpa). "Mit der viel zu niedrigen Landesförderung können
wir höchstens 30 Prozent unserer Kosten abdecken das ist der Hauptgrund,
warum sich die Einrichtung weiterer Beratungsangebote so stark verzögert",
kritisierte die Landesvorsitzende Margit Hartmann.
Christdemokraten für das Leben fordern von Politik mehr Anstrengungen für den Schutz des Lebens Meschede - 20. März 2003 - Die Christdemokraten für das Leben (CDL) kritisieren die nach wie vor hohen Abtreibungszahlen in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt veröffentlichte, wurden im vergangenen Jahr 130.400 Kinder im Mutterleib getötet. "Über 130.000 getötete Kinder entsprechen der Einwohnerzahl von Großstädten wie Potsdam oder Heidelberg", machte Mechthild Löhr, die Bundesvorsitzende der Lebensrechtsinitiative, deutlich. Dabei sei die Dunkelziffer noch gar nicht mitberücksichtigt. "Es handelt sich hierbei um einen massiven Verstoß gegen das Menschenrecht auf Leben, denn der Mensch ist Mensch von Anfang an." Auch angesichts der dramatischen demographischen Entwicklung in Deutschland seien die Abtreibungen fatal für die Zukunft der ganzen Gesellschaft. Als nicht hinnehmbar wertete die CDU-Politikerin auch den Anstieg der Spätabtreibungen um mehr als 6 Prozent. Hierbei handele es sich um Abtreibungen ab der 23. Schwangerschaftswoche. Das sind größtenteils bereits außerhalb des Mutterleibes lebensfähige Kinder. Viele dieser Kinder überlebten sogar zunächst ihre eigene Abtreibung bevor sie sterben. Menschliches Leben wegen einer diagnostizierten Behinderung zu töten, sei Selektion. "Der Gesetzgeber ist gefordert und muß endlich die Spätabtreibungen unterbinden", forderte Löhr. Besorgniserregend sei auch der Anstieg der Abtreibungen mit der Tötungspille "Mifegyne" um weitere 17 Prozent, nachdem im vergangenen Jahr bereits ein Zuwachs um 44 Prozent zu verzeichnen war. Durch diese Abtreibungsmethode werde die Schwangere unter einen unerträglichen Entscheidungsdruck gesetzt. Denn der Arzt könne erst ab dem 43. Tag eine Schwangerschaft zuverlässig mittels Ultraschall feststellen. Die Tötungspille dürfe aber nur bis zum 49. Tag verabreicht werden. "Die gesetzliche Beratungsregelung wird dadurch vollends zur Farce", hob die CDL-Bundesvorsitzende hervor. Löhr kritisierte, daß
in Zusammenhang mit Abtreibungen zu wenig über die Gefahren und Risiken,
vor allem über die Folgeerscheinungen (Post-Abortion-Syndrom), aufgeklärt
werde.
Berlin, 09. Januar 2003 MdB Hubert Hüppe:
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, Mitinitiator eines Antrages der CDU/CSU-Fraktion für ein umfassendes Klonverbot und in der vergangenen Legislaturperiode stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin", erklärt: Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird bereits in der kommenden Woche einen Antrag einbringen, der ein internationales Verbot jeden Klonens menschlicher Embryonen unterstützt. Die Grünen haben sich
ebenfalls für ein dem deutschen Embryonenschutzgesetz entsprechendes
konsequentes Klonverbot ausgesprochen, und auch SPD-Abgeordnete vertreten
mitllerweile öffentlich diese Position. Daher kann eine überzeugende
Mehrheit im Bundestag jetzt nur noch durch eine Blockadehaltung der SPD-Spitze
gefährdet werden.
Büro Hüppe MdB
Christdemokraten für das Leben begrüßen Umdenken der Bundesregierung bei Spätabtreibung Meschede – 03. Januar 2003 - Mit großer Zustimmung hat die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, auf die Ankündigung von Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) reagiert, in der laufenden Legislaturperiode das Thema der Spätabtreibungen auf die Tagesordnung des Bundestages zu setzen. Die Tötung ungeborener Kinder, die bereits lebensfähig seien, sei in der Tat ein besonderer Akt der Barbarei, der mit den Menschenrechten unseres Staates nicht vereinbar sei, so Löhr. Der Fall des Oldenburger Jungens namens Tim, der 1997 seine eigene Abtreibung überlebte (www.tim-lebt.de), zeige die Problematik in nicht zu übertreffender Grausamkeit auf. Auch Behinderte hätten ein Recht auf Leben. Falsch sei daher der Vorstoß
Schmidts zur Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID). Die Untersuchung
von im Labor erzeugten Embryonen auf Genschäden sei Selektion von
Menschen. Eine Einordnung in lebenswertes und lebensunwertes Leben sei
fatal und stünde dem Menschen nicht zu.
Die Frau ist keine Embryonenlieferantin „Therapeutisches" Klonen verstößt gegen die Menschenwürde und ist vermeidbar - Debatte von Astrid Mannes Im Mittelpunkt der morgigen Parlamentsdebatte über ein generelles Verbot des menschlichen Klonens wird die Frage stehen, ob jedes Klonen oder „nur" das so genannte „reproduktive" untersagt bleiben soll. Vermehrt melden sich gerade in der letzten Zeit Wissenschaftler, die das „therapeutische" Klonen zulassen wollen. Sie behaupten, in der Diskussion um Stammzellenforschung kämen die Kranken nicht zu Wort". Die Gegner des therapeutischen Klonens würden sich zwar als Anwälte der Schwachen verkaufen und brächten doch gleichzeitig viele Kranke um ihre Heilungschancen. Unter Verweis auf die Heilungschancen etlicher zurzeit noch nicht heilbarer Krankheiten machen sie sich zu Verfechtern des therapeutischen Klonens. Welche Interessen können diesen so edlen Motiven und Perspektiven der Heilungschancen begründet entgegenstehen? Es ist die Achtung der Menschenwürde in jedem Stadium der menschlichen Existenz. Die alles entscheidende Frage in dieser Debatte lautet deshalb, ob es sich bei einem geklonten Embryo, der therapeutisch verzweckt werden soll, um einen Menschen handelt oder um menschliches Material. Bislang bestand in unserem Land Einigkeit darüber, dass menschliches Leben mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle beginnt. Nur, wer dieser Definition nicht folgt und einen Embryo im frühen Stadium als Zellhaufen deklariert, kann sich für eine Forschung stark machen, die stets den Tod dieses Embryos bedeutet. Umfragen von Meinungsforschungsinstituten 2002 belegen, dass vier von fünf Befragten der Meinung sind, ein neuer Mensch entstehe im Augenblick der Verschmelzung von der Samenzelle mit der Eizelle. Der große Teil der Bevölkerung sieht demnach im Embryo, mag er auch nur unter dem Mikroskop sichtbar sein, einen Träger menschlicher Würde und lehnt Klonen prinzipiell ab. Gegner des Klonens vertreten also keine fragwürdige Sonderethik, sondern die Bevölkerungsmehrheit. Dass kranke Menschen auf Heilungsmöglichkeiten ihrer Krankheit hoffen, kann jeder verstehen. Die Frage ist nur, ob man menschliches Leben töten darf, um ein anderes vielleicht einmal heilen zu können. Ob diese Art der Forschung, um die es hier geht, den Menschen wirklich die Erwartungen erfüllt, die geschürt werden, ist zudem noch nicht abzusehen. Diese Forschung befindet sich in den Kinderschuhen, im Stadium der Grundlagenforschung. Die heute von Alzheimer oder multipler Sklerose betroffenen Kranken werden die Heilung durch therapeutisches Klonen wohl kaum erleben. Warum, und das ist die zweite zentrale Frage, begibt man sich überhaupt auf ethisch-moralisches Glatteis, wenn inzwischen die ethisch unproblematische Forschung an adulten Zellen gleiche medizinische Durchbrüche verheißt? Die Befürworter therapeutischen Klonens haben uns lange Zeit erklärt, embryonale Stammzellen seien wegen ihrer vielfältigeren Entwicklungsmöglichkeiten den adulten überlegen. Immer wieder lassen uns jedoch Meldungen aus der adulten Stammzellenforschung aufhorchen. Bereits seit vielen Jahren berichten Wissenschaftler, adulte Universalzellen, gewonnen aus Nabelschnur oder Knochenmark, besäßen größte Entwicklungspotenziale. Leider haben diese Durchbrüche bisher nicht dazu geführt, das Hauptaugenmerk von den ethisch problematischen embryonalen Stammzellen weg und hin zu den adulten zu richten. Eine zusätzliche Problematik wird ebenfalls leider zu wenig angesprochen: Der hohe Bedarf an Eizellen und Embryonen. Zelllinien altern und werden dadurch häufig fehlerhaft. Die Zelllinien müssen also laufend ersetzt werden. Klonen ist ein höchst komplexer Vorgang. Forscher haben errechnet, dass mindestens 250 Eizellen erforderlich sind, um eine einzige geklonte Stammzelllinie für einen einzigen Patienten herzustellen. Die Zahl der benötigten Spenderinnen von Eizellen ist also enorm hoch. Auch über die Risiken beim „Spenden" von Eizellen wird gerne geschwiegen. Ein bis vier Prozent der Spenderinnen erkranken am so genannten Überstimulationssyndrom. Es kann zu Nierenversagen, Blutverdickung und Gerinnungsstörungen einschließlich Embolien kommen. Es gibt zudem Vermutungen, dass die Hormonspritzen das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken, erhöhen. Grenzt es nicht schon an Perversion, zur Heilung von Krankheiten die marktmäßige „Lieferung" von Eizellen und die Erkrankung gesunder „Spenderinnen" in Kauf zu nehmen? Laufen wir angesichts des hohen Bedarfs an menschlichen Embryonen nicht Gefahr, dass künftig Paare und Forscher um Embryonen konkurrieren? Nehmen wir nicht in Kauf, dass sich Frauen als Rohstofflieferanten ausbeuten lassen und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, weil sie das Geld dringend benötigen? Auch diese Aspekte müssen künftig in die Diskussion über das therapeutische Klonen einfließen. So schlimm viele unheilbare Krankheiten für die Betroffenen auch sind: Die Forschung an Embryonen, die immer zu deren Tod führt, kann nicht deshalb für zulässig erklärt werden, weil sie anderen die Aussicht auf Heilung bringt. Da es sich in diesem Stadium um menschliches, individuelles Leben handelt, bleibt für Abwägungen kein Raum. Denn das Recht auf Leben ist konkurrenzlos. Die Autorin ist Pressesprecherin
der Christdemokraten für das Leben (CDL) und antwortet mit ihrem
Beitrag auf einen Text von Michael Miersch („Wo bleibt der deutsche Supermann?",
WELT vom 12. Februar).
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