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05.12.03 - Minister Rhiel: Kultur des Lebens nötig 01.12.03 - Hessischer Landtag bedauert Verschiebung der UN-Klonkovention 07.11.03 - MdEP Liese: Willen des Bundestags grob mißachtet 05.11.03 - Wintermeyer, CDU Landtagsfraktion: Embryonenschutz sicherstellen 29.10.03 - Hessische Minister: "...keine Abstriche beim Embryonenschutz" 25.10.03 - Subtiler Angriff auf Embryonenschutzgesetz 15.10.03 - Neue Erkenntnisse aus der IVF - Risiko schwerer genetischer Defekte 10.10.03 - Mitgliederversammlung am 24.10.03 - Sexualaufklärung auf dem Prüfstand |
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| 25.10.03
Subtiler Angriff auf Embryonenschutzgesetz Unter der Überschrift "Beckmann greift Ethikrat an: Jahrestagung soll subtil den Lebensschutz aufweichen", berichtet die jüngste Ausgabe der 'ALfA News-Letter' vom 24.10.03 von neuen Versuchen, über scheinbar "objektive Meinungsbildung" innerhalb des von Bundeskanzler Schröder eingesetzten 'Nationalen Ethikrates' das in Deutschland bestehende, weltweit einmalige und vorbildliche Embryonenschutzgesetz aufzuweichen. Der Informationsdienst schreibt: Berlin (ALfA). Rainer Beckmann, Mitglied der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Ethik und Recht der modernen Medizin", hat dem Nationalen Ethikrat vorgeworfen, mit seiner Jahrestagung über den "Umgang mit vorgeburtlichem Leben in anderen Kulturen" den Boden für eine Aufweichung des Embryonenschutzgesetzes und des Stammzellgesetzes bereiten zu wollen. In einem in der katholischen Tageszeitung "Die Tagespost" (Ausgabe vom 23. Oktober) veröffentlichten Kommentar schreibt Beckmann, bislang habe sich der Gesetzgeber "ohne jeden Bezug auf Glaube und Religion jeweils strikt am Grundgesetz orientiert und sich unter Berufung auf Menschenwürde und Lebensrecht gegen Embryonenforschung und Embryonenverbrauch entschieden." Die Antwort auf die Frage,
welchen Nährwert angesichts einer klaren Rechtslage die Untersuchung
religiöser Vorstellungen in anderen Kulturen haben solle, liege auf
der Hand. Da bekanntermassen die Auffassungen der Weltreligionen zum vorgeburtlichen
Leben erheblich differierten, werde am Ende der Veranstaltung die "Erkenntnis"
stehen, dass es keinen einheitlichen Massstab für den Umfang des staatlichen
Embryonenschutzes gebe, so Beckmann. "Aus "Respekt vor anderen Kulturen"
werde man dem Gesetzgeber nahelegen, sich nicht länger als Gralshüter
einer vermeintlichen Menschenwürde kleiner Zellhäufchen aufzuspielen",
schreibt Beckmann in der "Tagespost". Die Tagung des Ethikrates sei daher
keine Informationsveranstaltung, sondern selbst eine genuin biopolitische
Massnahme. Die längst bekannten Vorstellungen anderer Kulturkreise
seien ein Vehikel, um die bisherigen Festlegungen als "Sonderweg" abstempeln
zu können, der möglichst bald verlassen werden müsse, so
das Mitglied der Enquete-Kommission weiter. Die subtile neu eingeschlagene
Taktik nehme scheinbar die Überzeugungen der Weltreligionen ernst,
doch nur, um die unterschiedlichen religiösen Auffassungen für
die Relativierung des Schutzes menschlicher Embryonen zu nutzen.
Sexualaufklärung auf dem Prüfstand Mitgliederversammlung der CDL-Hessen am 24.10.03 Gäste sind gerne willkommen! Das Bewußtsein für die Würde des Menschen und den wirksamen und so notwendigen Schutz des ungeborenen Lebens sollte bereits in Familie und Schule begründet und gefördert werden. Die steigenden Abtreibungszahlen, gerade bei jungen Frauen, belegen deutlich das Scheitern der bisherigen Aufklärungs- und Schutzkampagnen. Vielen jungen Menschen wird nicht mehr vermittelt, wann das menschliche Leben in seiner Unantastbarkeit beginnt. Die Situation der Sexualaufklärung in unseren Schulen ist vor diesem Hintergrund mehr als besorgniserregend. Herr Oberstudienrat Hecker wird uns in einem hochbrisanten Referat die notwendige Analyse und Hintergründe zu diesem Thema vorstellen. Eine gute Gelegenheit, auch neue Interessierte für die Arbeit der CDL zu gewinnen. Gäste sind gerne willkommen!
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