Aktuell 1-06
 

23.11.06  -  Lebensschutz rückt wieder in den Mittelpunkt der Politik in Hessen 
18.11.06  -  Gratulation Mdl Müller-Klepper / Anträge der FU-Landesversammlung
07.11.06  -  Vorstand neu gewählt  - Straker Mitgliederzuwachs in zwei Jahren
26.09.06  Vom Aufbau einer familienfreundlichen Gesellschaft, die...
15.08.06  -  Bundesverdienstorden für Pflegeeltern des schwerbehinderten Tim
23.07.06  -  Sterben in einer christlich-humanen Gesellschaft (HMJ - Banzer)
24.06.06  -  Veranstaltung  "Patientenverfügung oder Versorgevollmacht  - 06. Juli 2006 -
05.05.06  -  Beteiligung von „pro familia" konterkariert die Woche für das Leben
04.05.05  -  Die Würde des Embryos - Dr. Dr. Caspar Söling, St. Vincenzstift Aulhausen
28.03.06  -  Lehrstuhl für Palliativmedizin statt Gebrüder Grimm
23.03.06  -  Totes Baby ist Mahnung an die Gesellschaft -   Schwangeren-Notrufnummer
18.03.06  -  Schwangerschaftsabbrüche 2005 prozentual steigend
08.03.06  -  Erfolgreicher Song: Flipsyde - Happy Birthday  -  (Text)
16-02-06  -  Hessen ist Schlußlicht im Bereich der Palliativemedizin
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Ehrlich währt am längsten 

Eine Meldung der "tagesschau.de" berichtet am 25. April 2004 über "Großdemonstration für Recht auf Abtreibung"; einschließlich der höchst merkwürdigen Passage "sterben jährlich 80.000 Frauen in den USA an den Folgen einer illegalen Abtreibung". 

Großdemonstration für Recht auf Abtreibung
Für das vom US-Verfassungsgericht verbriefte Recht auf Abtreibung wollen heute tausende Menschen in  Washington auf die Straße gehen. Sie werfen der US-Regierung vor, dieses Recht systematisch auszuhöhlen. Gesetzliche Einschränkungen  würden vor allem armen Frauen den Zugang zu Informationen über Verhütung und Abtreibungskliniken  versperrren. 
Nach Angaben der Organisatoren, darunter die Nationale Frauenorganisation, sterben jährlich 80.000  Frauen in den USA an den Folgen einer illegalen Abtreibung. Die rund 2000 Abtreibungskliniken in den  USA sind demnach von gewalttätigen Demonstrationen von Abtreibungsgegnern sowie mangelnder  Finanzausstattung bedroht. 
(Quelle: tagesschau.de - http://www.mdr.de/nachrichten/welt/1345248.html - 25. April 2004 | 05:30 ) 

Die Weltgesundheitsorgansiation WHO spricht davon, dass WELTWEIT 80.000 Frauen an den Folgen  von "unsicheren" Abtreibungen sterben, darunter legale UND illegale Abtreibungen: 

"Each year,  approximately 20 million unsafe abortions take place around the world, resulting in some 80,000 maternal  deaths, and hundreds of thousands of disabilities" (http://www.who.int/archives/whday/en/pages1998/whd98_10.html) 

Um einen Anhaltspunkt für die USA zu haben, kann man die "International Data Base" des "U.S. Bureau  of the Census" recherchieren, das neueste erhältliche Material ist leider von 1991, reicht aber für eine  grobe Abschätzung aus. Demnach starben 1991 in den USA insgesamt 1.047.853 Frauen, davon 73.229  im Alter zwischen 10 und 49 Jahren. Nota bene: sie starben an ALLEN Ursachen, von Verkehrsunfall,  über Krankheit und Verbrechen bis evtl Abtreibung. Grundsätzlich werden die Zahlen für 2003 nicht völlig  anders sein. 

Das "National Center for Chronic Disease Prevention and Health Promotion" veröffentlicht unter  http://cisat.isciii.es/mmwr/preview/mmwrhtml/ss5212a1.htm ein "Abortion Surveillance --- United States,  2000" und spricht von 14 Todesfällen in den Jahren 1998 und 1999 bei legalen Abtreibungen, während  keine Todesfälle bei illgaler abtreibung bekannt seien: "In 1998 and 1999 (the most recent years for which  data are available), 14 women died as a result of complications from known legal induced abortion. Ten of  these deaths occurred in 1998 and four occurred in 1999; no deaths were associated with known illegal  abortion." 

Fazit
Dass heute allein in den USA mehr Frauen an ILLEGALEN Abtreibungen sterben sollen als laut WHO  weltweit an legalen UND illegalen, und dass in den USA heute mehr Frauen an illegalen Abtreibungen  sterben als Frauen zwischen 10 und 49 Jahren 1991 an ALLEN Todesursachen, das ist beredter Ausdruck der tiefen Wahrheitsliebe dieser Leute. 
Die 'tagesschau.de' hat diese Zahlen unkommentiert weiterverbreitet. Bei so viel journalistischer Sorgfalt dürfen wir gespannt auf die Verbreitung der Meldung "Die Erde ist ein Scheibe" warten. 
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